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Einfache glasierte Möhren

Möhrengemüse schmeckt Sommer wie Winter. Gerne essen wir auch Möhren untereinander, ein Gericht das im Rheinland äußerst beliebt ist und auf keiner Brauhaus-Tageskarte fehlt. Dazu gibt es dann entweder Frikadellen oder Bratwurst. Untereinander heißt mit Kartoffeln zusammen gestampft.

Von zu Hause kenne ich es eher deftig mit Zwiebeln, Speck und einer Mehlschwitze. Dazu wurden die Kartoffeln separat gereicht. Im Prinzip ziemlich mächtig, aber es mussten auch viele Leute am Tisch satt werden.

Heute zeige ich euch eher die “schlanke” Variante, nämlich Möhren pur. Außer Butter, einer Prise Salz, etwas Zucker und gaaanz wenig Wasser braucht ihr nichts.

Und wenn ihr nicht gerade “Futtermöhren” kauft (das sind die Möhren für Pferde), wird das richtig lecker.

glasierte Möhren

Ich verzichte hier ganz bewusst auf eine Mengenangabe, je nachdem ob ihr es als Beilage oder als Sättigungsvariante zum Abnehmen möchtet.

Zutaten:

  • 1 Bund Möhren (mit grün)
  • 2-3 Eßl. Butter
  • 1 Prise Salz
  • ca. 2 Teel. Zucker
  • Petersilie für den guten Geschmack
  • wenig Wasser (2-3 Eßlöffel)

Zubereitung:

Möhren schälen und entweder in Stifte oder 3-5 mm dicke Scheiben schneiden.

ca. 1 Eßl. Butter in einem breiten Topf zerlassen und die Möhren kurz anschwitzen lassen. Eine Prise Salz hinzugeben und maximal nur so viel Wasser hinzufügen, das die Möhren wirklich nur soeben bedeckt sind. Deckel aufsetzen und ca. 8 Minuten köcheln lassen. Etwas aufpassen das nichts anbrennt.

Falls nach diesen 8 Minuten noch Flüssigkeit vorhanden sein sollte, diese ohne Deckel einköcheln lassen.

Nun je nachdem wie viele Möhren ihr habt, 1-2 Teel. Zucker überstreuen und ganz kurz karamellisieren lassen. Jetzt noch etwas Butter hinzufügen und so lange schwenken bis sich diese aufgelöst hat.

Mit klein gehackter Petersilie, ich finde, das ist hier ein absolutes MUSS, durchschwenken.

Dieses einfache Möhrengemüse passt einfach zu allem, zu Fisch, zu Fleisch oder einfach nur zur Bratwurst.

Ich wünsche euch guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen.

einfach glasierte Möhren

glasierte Möhren, eine beliebte Beilage zu Frikadellen und Würstchen
Vorbereitungszeit6 Min.
Arbeitszeit8 Min.
Gericht: Beilage, leicht, vegetarisch
Land & Region: Deutsch
Keyword: glasierte Möhren, Möhren
Yield: 2 Personen
Autor: Claudia Sterzenbach
Cost: preiswert

Equipment

  • Topf

Materials

  • 1 Bund Möhren (mit grün)
  • 2-3 Esslöffel Butter
  • 1 Prise Salz
  • ca. 1-2 Teelöffel Zucker
  • Petersilie für den guten Geschmack
  • gaaanz wenig Wasser

Anleitungen

  • Möhren schälen und entweder in Stifte oder 3-5 mm dicke Scheiben schneiden. Bei Stiften wird die Möhre geviertelt und dann in 1-1,5 cm geschnitten Länge geschnitten.
  • ca. 1 Eßl. Butter in einem breiten Topf zerlassen und die Möhren kurz anschwitzen lassen. Eine Prise Salz hinzugeben und maximal nur so viel Wasser hinzufügen, das die Möhren wirklich nur soeben bedeckt sind. Deckel aufsetzen und ca. 8 Minuten köcheln lassen. Etwas aufpassen das nichts anbrennt.
  • Falls nach diesen 8 Minuten noch Flüssigkeit vorhanden sein sollte, diese ohne Deckel einköcheln lassen.
  • Nun je nachdem wie viele Möhren ihr habt, 1-2 Teel. Zucker überstreuen und ganz kurz karamellisieren lassen. Jetzt noch etwas Butter hinzufügen und so lange schwenken bis sich diese aufgelöst hat.
  • Mit klein gehackter Petersilie, ich finde, das ist hier ein absolutes MUSS, durchschwenken.

Notizen

Tipp: Kalte gekochte Möhren schmecken als Salat mit einem Sahnedressing sehr gut.

PS: Nimm dir den PIN für später mit.

Oder, wenn du meine glasierten Möhren nachgemacht hast, dann zeig es doch auf Instagram und tagg mich mit # https://www.instagram.com/eine_prise_salz/,dann verpasse ich es nicht und freue mich wie ein kleiner Schneekönig, wäre suuuper.

3 Kommentare

  • D.S.K

    Moin, moin, ich liebe dieses Rezept. Das machen wir auch ganz oft, weil Möhren so gut haltbar sind (ohne grün) und sie immer noch da sind, wenn alles andere schon gegessen ist. Preiswert und regional sind sie auch. Wichtig ist ganz viel Butter, wie du schon schreibst. Mehlschwitze machen wir auch nicht, aber Knoblauch. Man trifft zur Zeit ja eh niemanden. 😉 Liebe Grüße Cornelia

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