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Sauerbraten "Rheinische Art"

Sonntagsessen, Familienessen
Vorbereitungszeit30 Min.
Arbeitszeit2 Stdn. 30 Min.
Gericht: Hauptgericht
Land & Region: Deutsch
Keyword: ein Festessen, einfach zu machen, Familienessen, gut vorzubereiten, Sonntagsbraten
Yield: 4 Personen
Autor: Claudia Sterzenbach
Cost: mittel

Equipment

  • Bratentopf

Materials

  • ca. 1,2 Kg Rinderbraten
  • 750 ml Rotwein
  • 500 ml Essig
  • 2 Stück Zwiebel
  • 1 Stück Möhre
  • etwas Knollensellerie
  • etwas Porree
  • 10 Stück Wacholderbeeren angedrückt
  • 5 Stück Pimentkörner angestoßen
  • 5 Stück Nelken
  • 2 Stück Lorbeerblätter
  • 1 Esslöffel Salz
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 1 Esslöffel Senfkörner

Außerdem

  • 1-2 Esslöffel dunkler Soßenbinder
  • ca. 2 Esslöffel Rosinen
  • ca. 1 Esslöffel Rübenkraut
  • 1-2 Esslöffel Butterschmalz zu Anbraten
  • Pfeffer
  • Salz

Anleitungen

  • Für die Marinade:
  • Gemüse putzen und grob zerkleinern. Wachholderbeeren und Piment zerstoßen.
  • Alle zutaten in einem Topf aufkochen. Danach gut abkühlen lassen. Das Fleisch in einen 6 Ltr. Gefrierbeutel geben und mit der Marinade übergießen. Dazu stellt ihr den Beutel mit samt der Tüte in eine Schüssel, so könnt ihr die Marinade gut einfüllen.
  • Den Beutel verschließen und im Kühlschrank mindestens 4 Tage ruhen lassen. Es empfiehlt sich den Beutel im Kühlschrank auf einem Teller oder in eine Schüssel zu stellen. Es kann passieren, das minimale Flüssigkeit austritt. Den Beutel täglich drehen damit die Marinade überall hinkommt, falls das Fleisch nicht ganz bedeckt ist.
  • Ihr könnt aber auch den Braten direkt in eine Schüssel geben und mit der Marinade übergießen, dabei sollte das Fleisch mit der Marinade komplett bedeckt sein.
  • Am Tag der Zubereitung , jetzt hat das Fleisch eine dunkle Farbe vom Rotwein angenommen, aus der Marinade nehmen und trocken tupfen. In einem Bräter von allen Seiten gut anbraten, hierbei ziemlich zum Schluss die abgetropften Zwiebeln, Möhren Gewürze etc . hinzugeben damit sie nicht verbrennen. Kurz mit schmoren lassen und das Fleisch mit Pfeffer und Salz würzen.
  • Mit der Hälfte vom Sud auffüllen und auf kleiner Flamme mit geschlossenem Deckel vor sich hin schmoren lassen. Wenn der Sud etwas verkocht ist, die andere Hälfte dazugeben und das Fleisch wenden, weiter schmoren lassen.. Die Schmorzeit beträgt etwa 1.5-2,0 Stunden. Jetzt duftet es schon herrlich in der Küche.
  • Das Fleisch aus der Soße herausnehmen und beiseite stellen. Die Soße durch ein Sieb geben. Zuckerrübensirup und Rosinen hinzufügen und abschmecken. Die Soße mit dunklem Saucenbinder andicken.
  • Das Fleisch ist jetzt etwas abgekühlt, entspannt und kann jetzt aufgeschnitten werden. (wenn es noch zu warm ist zerfällt es leicht) Die Fleischstücke vorsichtig nochmal für ca. 10 Min. in die simmernde sämige Sauce geben. Am besten so, das alle Fleischstücke mit der Soße bedeckt sind.
  • Die Sauce sollte sämig, dunkel und einen wirklich nur leicht sauer-süßlichen Geschmack haben. Hier muss man eventuell auch nochmal mit Pfeffer und Salz nachwürzen.
  • Ich wünsche euch guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen.

Notizen

Tipp:
Falls ihr den Sauerbraten lieber im Backofen zubereiten möchtet, stellt ihr den Bräter nach dem ihr das Fleisch angebraten habt, bei 130 Grad Heißluft oder 150 Grad Ober-Unterhitze für eine gute Stunde bis 1,5 Stunden in den Ofen. Soße andicken etc. macht ihr dann wieder auf dem Herd.
Hier gibt es ein weiteres leckeres Familienessen.
https://eineprisesalz.blog/2020/11/16/pfefferpotthast/