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Schnelles Baguette

Frische Hefewürfel gegen Trockenhefe einfach mit ihren Vorteilen erklärt.

Brot backen im Winter ist immer eine tolle Idee. Die Küche wird angenehm geheizt und ihr habt einen schönen Duft in der Küche. Zudem ist man im Winter doch mehr zu Hause und so könnt ihr das Angenehme mit dem Nützlichen gleich verbinden.

Ich liebe ja Brot backen und bin eigentlich immer für eine lange Teigführung (stundenlange Gehzeit, z.B. Übernacht) zu haben. Aber manchmal muss es eben etwas schneller gehen und Trockenhefe sollte jeder als Standard für den Fall der Fälle zu Hause haben.

Dieses Baguette könnt ihr im Prinzip schon in 2 Stunden genießen. Und ich sage euch, es ist kinderleicht.

Vorteile von Trockenhefe:

Trockenhefe wird einfach zum Mehl hinzugefügt. Sie muss nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden und ist wesentlich länger haltbar. Umgerechnet entspricht 1 Würfel Hefe=2 Päckchen Trockenhefe. Je 1 Hefewürfel bzw. 2 Päckchen Trockenhefe reichen bei den meisten Rezepten für 1000 Gramm Mehl.

Vorteil von frischen Hefewürfeln:

Sie haben eine bessere Triebkraft und sie können auch minimal eingesetzt werden. Das heißt, bei einer längeren Teigführung kann es vorkommen dass ihr im Rezept z.B. 3 Gramm findet. Dieses wiederum macht das Endprodukt besser bekömmlich. Das macht sich gerade bei verschiedenen Gebäcksorten im Geschmack bemerkbar.

Aber gut, hier soll es etwas schneller gehen und dafür verwende ich jetzt Trockenhefe.

Zutaten: für 2 Baguettes

  • 400 gr. Weizenmehl 405
  • 1 guter Teel. Salz
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Prise Zucker
  • 270 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Alle trockenen Zutaten mit dem Mehl vermischen. Das lauwarme Wasser in einem kleinen Strahl während des Knetvorgangs hinzugeben. Den Teig ca. 10 Minuten mit Knethaken auf Stufe 2 kneten bis ein geschmeidiger nicht klebender Teig entsteht.

Den Teig abgedeckt ca. 60 Minuten an einem zugfreien Ort abgedeckt gehen lassen bis er sein Volumen verdoppelt hat. Das könnt ihr gut im geschlossenen Backofen machen, indem ihr die Backofenlampe brennen lasst.

Hefe ist ein natürlicher Pilz der bei einer Temperatur von über 40 Grad kaputt geht. Deshalb das lauwarme Wasser niemals über 40 Grad erhitzen.

Den Backofen auf 230 Grad Ober,-Unterhitze , Umluft auf 210 Grad einstellen.

Jetzt ist der teig ziemlich zäh und ihr könnt ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben. Die Oberseite ebenfalls mit etwas Mehl bestäuben und den Teig nochmals kurz mit den Händen durchkneten.

Den Teig in zwei Teile teilen und als Rolle formen. Diese Rolle nochmals in sich drehen und mit einem Küchentuch so lange abgedeckt auf einem leicht bemehlten Holzbrett liegen lassen bis der Backofen die Temperatur erreicht hat. Den Teig mit einem scharfen Messer auf der oberen Seite schräg einritzten.

Tipp: Falls ihr ein normales Backblech habt, könnt ihr den Teig abgedeckt direkt auf Backpapier legen und dann das Backblech in den Ofen schieben. Im Übrigen könnt ihr den Teig auch direkt auf dem Backpapier kneten, so bleibt eure Küche sauber.

Jetzt kommen beide Teiglinge für 25 bis 30 Minuten in den Backofen bis sie schön Farbe angenommen haben.

schnelles Baguette

Tipp: Wenn ihr mit Ober,-Unterhitze arbeitet, sprüht ihr mit einer Blumenspritze Wasser auf den Backofenboden oder ihr gibt mit Schwung eine halbe Tasse Wasser auf den Boden. danach die Backofentüre SOFORT schließen. Das bewirkt das Dampf erzeugt wird und euer Brot gut aufgeht.

Arbeitet ihr mit Umluft, könnt ihr eine hitzebeständige Schale Wasser auf den Backofenboden stellen. Die Luftzirkulation bewirkt ebenfalls ein feuchtes Klima.

Für diejenigen, die einen Dampfbackofen haben, stellen die ersten 5 Minuten auf Dampferzeugung “hoch” ein.

Ich wünsche euch guten Appetit und viel Spaß beim Nachbacken.

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