Pfefferpotthast

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Herbstzeit ist die Zeit, in der in unseren Küchen wieder öfters Schmorgerichte auf den Tisch kommen. Der Braten ist im Ofen, in der Küche ist es mollig warm und der Duft der im Raum schwebt macht hungrig. Da kann es draußen ruhig regnen oder noch so kalt sein, es entsteht automatisch ein Wohlfühleffekt.

Ein klassisches Schmorgericht aus Westfalen. Angelehnt an Anja Tanas von den Heimathäppchen aus dem WDR habe ich mir Rinderhüfte gekauft.

Bei meinem Besuch in der Metzgerei passierte mir folgendes:“ Ich hätte gerne ca. 600-700 Gramm Rinderhüfte“. „:Was möchte Sie denn damit machen fragte mich die Metzgereifachverkäuferin ?“ “ :Es soll ein Pfefferpotthast werden antwortete ich. “ „:Dann kann ich Ihnen ja die Endstücke geben, weil Sie es ja sowieso kleinschneiden.“ Seht ihr, und genau das macht eine gute Metzgereifachverkäuferin aus. Sie gibt euch immer die richtigen Stücke für euere Fleischgerichte und steht gerne beratend zur Seite.

Ganz klassisch zu Pfefferpotthast gehört rote Beete. Manche geben diese direkt mit in die Soße, wir mögen die rote Bete lieber separat auf einem Teller. Dazu passen Salzkartoffeln.

Ihr werdet euch wundern wie lecker ein Schmorgericht sein kann, das mit ganz wenigen Gewürzen auskommt. Und Schmorgerichte machen ja nicht viel Arbeit, sie brauchen einfach Zeit.

Zutaten für ca. 4 Personen:

  • 600-700 gr. Rinderhüfte
  • 2 Stk Zwiebeln
  • 1-2 Möhren
  • 2 Scheiben Pumpernickel
  • ca. 1 ltr. Rinderfond
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Salz
  • 2 Stk Lorbeerblätter
  • 2 Stk Nelken
  • etwas Zitronensaft
  • ca. 3 Eßl Mehl
  • Petersilie zum garnieren
  • Butterschmalz

Zubereitung:

Die Rinderhüfte in gleichmäßige, nicht zu kleine Stücke schneiden. Das Fleisch mit etwas Mehl bestäuben. Butterschmalz in einem Bräter erhitzen und das Fleisch von allen Seiten rundherum schön braun anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen. Falls nötig und der Topf zu klein sein sollte, besser zwei mal anbraten damit das Fleisch kein Wasser zieht und wirklich schön braun wird.

Den Backofen auf 180 Grad Ober,-Unterhitze vorheizen.

Möhren in Stifte und Zwiebel vierteln oder achteln. Ebenfalls im Bratansatz kräftig anbraten. Bei bedarf noch etwas fett hinzu geben. Das Gemüse mit dem Rinderfond ablöschen, dabei den Bratenansatz im Bräter schön lösen. Pumpernickel zerbröseln und mit in die Soße geben. Alles aufkochen lassen, Lorbeerblätter und Nelken hinzugeben. Mit Pfeffer, Salz und Zitronensaft abschmecken.

Die Fleischwürfel wieder in die Soße geben, es sollte so eben bedeckt sein. Alles für ca. 2 Stunden mit geschlossenem Deckel auf mittlerer Schiene in den Backofen geben.

Zum Schluss die Lorbeerblätter entfernen und die Soße auf ihre Konsistenz überprüfen. Ist sie zu dick, noch etwas Fond hinzugeben. Falls ihr keinen mehr habt, könnt ihr auch Gemüsebrühe verwenden. Alles nochmal abschmecken und dann kann serviert werden.

Die Soße braucht wegen dem Pumpernickel nicht angedickt zu werden.

Ich wünsche euch guten Appetit und viel Spaß beim nachkochen.

Welche Schmorgerichte mögt Ihr am liebsten?

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