einfache Kartoffelbeilage
Preiswert kochen,  Rezepte,  schnell & einfach,  vegetarisch

Kartoffelpüree selbst gemacht – einfach & klassisch

Kartoffelpüree selbst gemacht schmeckt einfach ganz anders als die fertige Variante – und kompliziert ist es wirklich nicht. Ein paar Kartoffeln, Butter und etwas Milch oder Sahne, mehr braucht es für ein richtig gutes Kartoffelpüree eigentlich nicht.

Ich bin ein großer Kartoffelfan und gerade in den kühleren Monaten gibt es Kartoffelpüree bei uns ziemlich oft. Ein ordentliches Stück Butter gehört für mich auf jeden Fall dazu und bei den Mengen koche ich mittlerweile meistens nach Gefühl. Ist das Püree noch etwas zu fest, kommt einfach noch ein Schluck Flüssigkeit dazu.

Besonders gerne mögen wir Kartoffelpüree mit Röstzwiebeln. Aber auch als Beilage zu Fleisch, Fisch oder einem Gericht mit viel Sauce ist es einfach unschlagbar – wie zu meinem neuen Bacon-Hähnchen in Spinat-Sahne-Sauce. bacon-haehnchen-in-spinat-sahne-sauce-30-minuten-rezept

Die richtigen Kartoffeln für Kartoffelpüree

Für ein lockeres Püree eignen sich mehligkochende Kartoffeln besonders gut. Sie enthalten mehr Stärke, zerfallen beim Kochen leichter und lassen sich anschließend wunderbar stampfen.

Wenn du gerade keine mehligkochenden Kartoffeln zu Hause hast, kannst du auch vorwiegend festkochende verwenden. Das Püree wird damit etwas kompakter, schmeckt aber trotzdem sehr gut. Festkochende Kartoffeln würde ich dafür eher nicht nehmen.

Welche Kochtype du vor dir hast, erkennst du am besten an der Kennzeichnung auf der Verpackung oder beim Kauf – an der Form der Kartoffel lässt sich das nicht zuverlässig erkennen.

So wird Kartoffelpüree schön locker

Ich mache es am liebsten ganz klassisch mit einem Kartoffelstampfer. Dafür schneide ich die Kartoffeln vor dem Kochen etwas kleiner als bei Salzkartoffeln. So sind sie schneller gar und lassen sich anschließend ohne große Mühe stampfen.

Mein Kartoffelstampfer ist übrigens aus Edelstahl, rund und mit Löchern versehen – und tatsächlich schon über 30 Jahre alt. Der hat bei uns also schon so einige Portionen gesehen und funktioniert noch immer wunderbar.

Einen Stabmixer solltest du lieber nicht verwenden. Durch das starke Mixen wird zu viel Stärke freigesetzt und das Püree kann schnell klebrig werden. Mit einem Kartoffelstampfer bleibt die Konsistenz viel schöner.

Milch oder Sahne gebe ich immer nach und nach dazu. Lieber zunächst etwas weniger nehmen und bei Bedarf noch einen Schluck nachgießen. Denn dünner machen geht immer – wieder dicker machen wird schwierig.

Und falls du keinen Kartoffelstampfer hast, kannst du für eine kleinere Portion auch einfach eine Gabel verwenden.

cremiges Kartoffelpüree
Kartoffelpüree selbst gemacht

Milch, Sahne oder Brühe?

Für klassisches Kartoffelpüree kannst du Milch oder Sahne verwenden. Ich nehme tatsächlich häufig Sahne, weil ich nicht immer Milch im Haus habe. Sie macht das Kartoffelpüree schön vollmundig und ein bisschen gehaltvoller – aber manchmal darf es das auch einfach sein.

Du kannst auch Sahne und etwas Kartoffelwasser miteinander mischen. So wird das Püree etwas leichter, ohne dass du auf den guten Geschmack verzichten musst.

Wenn du keine Milchprodukte verwenden möchtest, kannst du stattdessen Gemüsebrühe oder eine pflanzliche Alternative wie Hafer- oder Sojadrink nehmen. Der Geschmack verändert sich dadurch natürlich ein wenig. Mit Gemüsebrühe, einem Schuss Öl und etwas Senf kannst du Kartoffelpüree auch ganz ohne Milch und Butter zubereiten.

Ganz egal, welche Flüssigkeit du verwendest: Gib sie am besten nach und nach zu den Kartoffeln, bis das Püree genau die Konsistenz hat, die du magst.

Was passt zu Kartoffelpüree?

Für mich ist es eine dieser Beilagen, die zu unglaublich vielen Gerichten passen. Besonders gerne mag ich es überall dort, wo eine leckere Sauce mit auf dem Teller ist – denn die darf sich ruhig mit dem Püree vermischen.

Sehr gut passt es zu Gulasch, Braten, kurz gebratenem Fleisch oder Fisch. Auch Eier mit Senfsoße sind für mich ein Klassiker. Und natürlich passt es wunderbar zu meinem Bacon-Hähnchen in Spinat-Sahne-Sauce.

Manchmal braucht es bei uns aber gar kein großes Hauptgericht dazu. Mit Röstzwiebeln und einem saisonalen Salat schmeckt das Püree auch ganz für sich. Mit Röstzwiebeln und einem saisonalen Salat schmeckt Kartoffelpüree auch ganz für sich. Mein Mann mag dazu besonders gerne Sauerkraut. rezept-sauerkraut-verfeinert

Und wenn es richtig herzhaft sein darf: Kartoffelpüree mit Würstchen und einer guten Zwiebelsoße – da könnte ich mich reinsetzen. /rezept-dunkle-sossen-selber-machen

Kartoffelpüree mit Röstzwiebel

Kartoffelpüree aufbewahren und erwärmen

Bleibt etwas Kartoffelpüree übrig, kannst du es abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag wieder erwärmen. Beim Aufwärmen gebe ich gerne noch einen kleinen Schluck Milch oder Sahne dazu und rühre das Püree zwischendurch um. So bekommt es wieder eine schöne Konsistenz.

In der Mikrowelle geht das besonders schnell. Du kannst das Püree aber genauso gut langsam in einem Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Dabei immer wieder umrühren und bei Bedarf noch etwas Flüssigkeit dazugeben.

Einfrieren kannst du Reste grundsätzlich auch. Ich persönlich mache es allerdings nicht gerne, weil mir Konsistenz und Geschmack nach dem Auftauen nicht mehr so gut gefallen. Wenn etwas übrig bleibt, verwende ich die Reste deshalb lieber am nächsten Tag für ein anderes Gericht.

So kannst du übrig gebliebenes Kartoffelpüree verwerten

Reste müssen nicht im Müll landen. Daraus lassen sich zum Beispiel Kartoffelplätzchen, eine schnelle Kartoffelsuppe oder Kartoffelklöße machen.

Für eine Suppe kannst du Gemüse in Brühe garen und anschließend etwas Kartoffelpüree unterrühren. Das bindet die Suppe und ist eine einfache Möglichkeit, kleine Reste zu verwerten.

Auch mit Möhren, Erbsen oder anderem gegartem Gemüse lassen sich die Reste wunderbar kombinieren. Einfach das Gemüse stampfen und unter das Püree mischen – schon hast du eine neue Beilage.

Kartoffelpüree verwerten

Wenn du meinen Kartoffelpüree nachgemacht hast, dann zeig es doch auf Instagram und tagg mich mit @eineprisesalz.blog, dann verpasse ich es nicht und freue mich wie ein kleiner Schneekönig, wäre doch super.

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Kartoffelpüree - Beilage
Kartoffelpüree – Beilage
Kartoffelpüree selbst gemacht - einfach & cremig

Kartoffelpüree selbst gemacht – einfach & cremig

Claudia Sterzenbach
Cremiges Kartoffelpüree ganz einfach selbst gemacht – mit mehligkochenden Kartoffeln, Butter und Sahne. Eine klassische Beilage, die zu Fleisch, Fisch und Gerichten mit viel Sauce passt.
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Gericht Beilagengericht, Hausmannskost, Kartoffelrezept, vegetarisch
Küche Deutsch
Portionen 4 Personen

Kochutensilien

  • 1 Topf
  • 1 Kartoffelstampfer
  • 1 optional eine Gabel

Zutaten
  

  • 1 Kg mehlig kochende Kartoffeln
  • 200 ml erwärmte Schlagsahne
  • 50 gr Butter
  • 1 TL Salz fürs Kochwasser und später zum Nachwürzen
  • Muskatnuss frisch gerieben

Anleitungen
 

  • 1. Kartoffeln kochen Kartoffeln schälen, in gleich große Stücke schneiden und in Salzwasser etwa 15–20 Minuten kochen, bis sie weich sind.
  • 2. Kartoffeln abgießenKartoffeln abgießen und dabei etwas Kartoffelwasser auffangen. Anschließend kurz ausdampfen lassen.
  • 3. Kartoffelpüree zubereitenButter zu den heißen Kartoffeln geben und alles mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Die Sahne nach und nach dazugeben und weiterstampfen, bis das Kartoffelpüree schön cremig ist. Bei Bedarf etwas Kartoffelwasser unterrühren. Mit Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
  • 4. Servieren Kartoffelpüree direkt servieren und nach Belieben mit Petersilie, Schnittlauch oder Röstzwiebeln garnieren.

Notizen

Mein Tipp:
Gib die Sahne nicht auf einmal dazu, sondern immer nur schluckweise. So kannst du die Konsistenz gut bestimmen. Ist das Kartoffelpüree noch zu fest, einfach etwas Sahne oder aufgefangenes Kartoffelwasser dazugeben.
Am besten eignen sich mehligkochende Kartoffeln. Zur Not funktionieren auch vorwiegend festkochende Kartoffeln, das Püree wird damit allerdings etwas kompakter.
Statt Sahne kannst du auch Milch verwenden oder einen Teil der Sahne durch Kartoffelwasser ersetzen.
Suchbegriff Kartoffelpüree, Kartoffelpüree selbst gemacht
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Mein Fazit

Kartoffelpüree selbst zu machen lohnt sich für mich jedes Mal. Es braucht nur wenige Zutaten, ist schnell gemacht und schmeckt einfach wunderbar cremig. Ein ordentliches Stück Butter darf bei mir natürlich nicht fehlen.

Am liebsten mögen wir unser Kartoffelpüree mit Röstzwiebeln oder zu einem Gericht mit richtig viel Sauce. Gerade dann zeigt sich, warum diese einfache Beilage für mich ein echter Klassiker ist.

Und das Schöne daran: Du kannst die Konsistenz ganz nach deinem Geschmack bestimmen. Ein bisschen mehr Sahne, Milch oder Kartoffelwasser – und schon wird das Püree genau so, wie du es am liebsten magst.

Wenn du mein Kartoffelpüree ausprobierst, verrate mir gerne, was es bei dir dazu gab. Ich bin gespannt, ob du auch zur Fraktion Röstzwiebeln gehörst.

Ich wünsche dir guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen. Lass es dir schmecken!

10 Kommentare

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