Kürbis Rösti – einfach, knusprig und ohne Ei
Preiswert kochen,  Rezepte,  schnell & einfach,  Vegan,  vegetarisch

Kürbis Rösti – einfach, knusprig und ohne Ei

Kleiner Aufwand, aber richtig viel Geschmack: Diese Kürbis Rösti sind schnell gemacht, wunderbar knusprig und du brauchst dafür gerade einmal 4 Zutaten. Kartoffeln, Hokkaido-Kürbis, Kartoffelmehl und etwas Pflanzenöl – mehr braucht es tatsächlich nicht.

Und das Beste: Den Hokkaido musst du nicht einmal schälen. Kartoffeln und Kürbis werden einfach grob gerieben, vermischt und anschließend in der Pfanne goldbraun gebraten.

Wenn das Verhältnis zwischen Kartoffeln und Kürbis dabei mal ein bisschen abweicht, ist das übrigens überhaupt nicht schlimm. Diese Rösti nehmen dir das nicht übel. Super, nicht wahr?

Kürbis Rösti ohne Ei und mit wenigen Zutaten

Meine Kürbis Rösti kommen ganz ohne Ei aus und sind damit vegan. Das Kartoffelmehl sorgt dafür, dass die Masse trotzdem gut zusammenhält und du schöne knusprige Rösti bekommst.

Du brauchst nur:

  • Kartoffeln
  • Hokkaido-Kürbis
  • Kartoffelmehl
  • Pflanzenöl

Dazu noch Salz und nach Geschmack ein paar Gewürze – und schon kann die Pfanne auf den Herd.

Ich nehme am liebsten Hokkaido, denn den brauchst du nicht einmal zu schälen. Einfach waschen, grob reiben und schon bist du fertig. Herrlich unkompliziert, genau so mag ich das.

Kürbis Rösti mit Kartoffeln und Hokkaido

Was passt dazu?

Mein Favorit dazu ist ganz klar meine selbst gemachte Sour Cream. sour-cream-selbst-gemacht Die passt mit ihrer leichten Säure wunderbar zu den knusprigen Kartoffel-Kürbis-Rösti.

Ein frischer Salat oder Kräuterquark schmecken ebenfalls sehr gut dazu. Und wenn es nicht unbedingt vegan sein soll, kannst du auch geräucherten Lachs dazu servieren.

Du kannst die Rösti als Hauptgericht essen, als Beilage servieren oder einfach so direkt aus der Pfanne naschen. Letzteres passiert hier übrigens schneller, als man denkt.

Vegane Kürbis Rösti goldbraun gebraten

Ein bisschen Kindheit steckt auch darin

Früher wurden Rösti bei uns sogar abends als Brotbelag gegessen. Das lag allerdings hauptsächlich daran, dass meine Mutter meistens gleich die dreifache Menge gemacht hat. Sie wusste eben, dass wir sie alle liebten.

Genau wie bei Kartoffelpuffern haben wir natürlich nie versäumt zu zählen, wie viele Stück jeder verputzt hat.

Schon interessant, an welche Kleinigkeiten man sich später noch erinnert. Aber genau solche Kindheitserinnerungen bleiben eben ein Leben lang.

Knusprige Kartoffel-Kürbis-Rösti zum Mitnehmen


Auch kalt richtig lecker

Frisch aus der Pfanne und schön knusprig schmecken die Kürbis Rösti natürlich am allerbesten. Aber auch kalt sind sie richtig lecker.

Deshalb kannst du sie wunderbar mitnehmen – zum Wandern, für eine Fahrradtour, ins Büro oder einfach für unterwegs.

Wenn du schon dabei bist, mach ruhig ein paar mehr. Das lohnt sich bei diesem Rezept wirklich.

Einfrieren und wieder aufwärmen

Ja, Kürbis Rösti kannst du problemlos einfrieren.

Ich lasse sie dafür vollständig auskühlen und friere sie zunächst einzeln nebeneinander an. Anschließend kommen sie zusammen in einen geeigneten Behälter oder Gefrierbeutel. So kleben sie nicht aneinander und du kannst später genau so viele herausnehmen, wie du gerade brauchst.

Zum Aufwärmen die Rösti auftauen lassen und anschließend noch einmal kurz von beiden Seiten in der Pfanne braten. So werden sie wieder schön knusprig.

Etwas mehr zu machen ist sowieso immer eine gute Idee. Damit hast du schon für die Tage vorgesorgt, an denen zum Kochen einfach keine Zeit bleibt.

Mit ein bisschen guter Planung erspart man sich schließlich jede Menge Arbeit – und hat mehr Zeit für die schönen Dinge. Ich liebe gute Planung.

Selbst gemachte Kürbis Rösti aus der Pfanne

Ein preiswertes Essen für die Kürbiszeit

Kürbis und Kartoffeln sind zwei Zutaten, mit denen du preiswert und trotzdem richtig lecker kochen kannst.

Die Kürbissaison beginnt im Spätsommer. Hokkaido und andere Lagerkürbisse bekommst du anschließend noch viele Monate. Richtig gelagert halten sich ganze Kürbisse lange.

Ein angeschnittener Kürbis gehört dagegen in den Kühlschrank und sollte möglichst zeitnah verarbeitet werden.

Gerade während der Saison lohnt es sich, auf dem Wochenmarkt oder beim regionalen Erzeuger nach Kürbis Ausschau zu halten. Und falls du einen etwas größeren Hokkaido erwischst: Perfekt. Aus der anderen Hälfte kannst du am nächsten Tag direkt das nächste Kürbisgericht machen.

Aus der anderen Hälfte kannst du am nächsten Tag direkt das nächste Kürbisgericht machen. kuerbissuppe-mit-feta-einfach-cremig-und-schnell-gemacht

So werden die Rösti richtig knusprig

Damit die Rösti außen schön goldbraun und knusprig werden, muss die Pfanne zuerst richtig heiß sein.

Meine geliebte Eisenpfanne möchte ich dafür nicht mehr missen. Die Rösti lassen sich darin wunderbar braten und bekommen eine herrliche Kruste.

Je nach gewünschter Größe gibst du pro Rösti etwa 2–3 Esslöffel der Masse in die heiße Pfanne. Mit dem Löffelrücken etwas flach drücken und bei mittlerer Hitze ungefähr 2,5–3 Minuten braten.

Erst wenden, wenn die Unterseite schön goldbraun ist. Anschließend die zweite Seite ebenfalls knusprig ausbacken.

Für die nächste Portion wieder etwas frisches Öl in die Pfanne geben. Kleine Reste vom vorherigen Braten solltest du vorher entfernen, denn die würden sonst verbrennen und können bitter schmecken.

Die fertigen Kürbis Rösti kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und am besten gleich servieren.

Meine Tipps für richtig knusprige Rösti

Damit die Rösti richtig gut gelingen, sind eigentlich nur ein paar Kleinigkeiten wichtig. Drücke die Masse beim Braten nicht zu dick in die Pfanne, sonst werden die Rösti außen schnell dunkel, während sie innen noch nicht richtig gar sind.

Außerdem solltest du ihnen beim Braten etwas Ruhe gönnen. Nicht ständig schieben, drehen und nachschauen – auch wenn es schwerfällt. Sobald sich eine schöne Kruste gebildet hat, lassen sie sich viel leichter wenden.

Und ganz wichtig: Die Pfanne nicht mit zu vielen Rösti gleichzeitig füllen. Ein bisschen Platz dazwischen sorgt dafür, dass sie schön braten statt zu dünsten.

Kürbis Rösti ohne Ei - einfach und knusprig

Kürbis Rösti ohne Ei – einfach und knusprig

Claudia Sterzenbach
Diese Kürbis Rösti mit Kartoffeln und Hokkaido werden herrlich knusprig und kommen ganz ohne Ei aus. Einfach gemacht und perfekt für die Kürbiszeit.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten
Gericht Hauptgericht, Herbstküche, Kürbisgericht
Küche Deutsch
Portionen 4 Personen

Kochutensilien

  • 1 Pfanne
  • 1 Pfannenwender

Zutaten
  

  • 500 Gramm Kartoffeln
  • 500 Gramm Hokkaido-Kürbis
  • ca. 5 Teelöffel Speisestärke / Kartoffelmehl
  • Pfeffer nach Geschmack
  • 2 TL Salz nach Geschmack
  • Muskatnuss frisch gerieben
  • Rapsöl zum braten

Anleitungen
 

  • Kartoffeln waschen, schälen und grob raspeln. Hokkaido waschen, halbieren, Kerne und Fasern entfernen und ebenfalls grob raspeln. Die Schale darf dranbleiben.
  • Kartoffeln und Kürbis mit Kartoffelmehl, Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss gründlich vermengen.
  • Etwas Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und zuerst einen kleinen Probe-Rösti braten. Anschließend die restlichen Rösti ausbacken.
    So kannst du direkt testen, ob die Masse gut gewürzt ist und bei Bedarf noch etwas nachwürzen.
  • Pro Rösti etwa 2–3 Esslöffel der Masse in die Pfanne geben und mit dem Löffelrücken etwas flach drücken. Bei mittlerer Hitze etwa 2,5–3 Minuten braten, bis die Unterseite schön goldbraun ist. Wenden und die zweite Seite ebenfalls knusprig braten.
  • Die fertigen Rösti auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Vor der nächsten Portion kleine Reste aus der Pfanne entfernen, etwas frisches Öl hineingeben und wieder erhitzen. So können keine Reste verbrennen und den Geschmack der nächsten Rösti beeinträchtigen.

Notizen

Mein Tipp: Brate zuerst einen kleinen Rösti als Probe. So kannst du testen, ob die Masse gut gewürzt ist und gut zusammenhält. Falls nötig, kannst du jetzt noch mit Salz und Gewürzen nachbessern oder etwas Kartoffelmehl dazugeben.
Die Rösti schmecken übrigens auch kalt richtig lecker und eignen sich prima zum Mitnehmen. Reste kannst du einfrieren und nach dem Auftauen mit wenig Öl in der Pfanne wieder knusprig braten.
 
Suchbegriff Hokkaido, Kürbis-Rösti, Kürbisrezept, ohne Ei, vegan
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Goldbraune Kürbis Rösti mit Kartoffeln
Kartoffel-Kürbis-Rösti

Häufige Fragen zum Rezept

Welcher Kürbis eignet sich für Kürbis Rösti?
Ich nehme am liebsten Hokkaido. Er schmeckt schön aromatisch und muss nicht geschält werden.

Brauche ich für Kürbis Rösti ein Ei?
Nein. Meine Kürbis Rösti werden ohne Ei gemacht. Kartoffelmehl hilft dabei, die geriebenen Kartoffeln und den Kürbis zusammenzuhalten.

Kann ich Kürbis Rösti vorbereiten?
Die fertigen Rösti kannst du sehr gut vorbereiten und später noch einmal in der Pfanne erwärmen. Die rohe Kartoffel-Kürbis-Masse würde ich dagegen möglichst frisch verarbeiten.

Kann ich Kürbis Rösti einfrieren?
Ja. Lass sie vollständig auskühlen, friere sie zunächst einzeln an und gib sie anschließend zusammen in einen Gefrierbehälter.

Wie bekomme ich Kürbis Rösti wieder knusprig?
Am besten wärmst du sie in einer Pfanne mit wenig Öl auf. Von beiden Seiten kurz gebraten schmecken sie fast wieder wie frisch gemacht.

Ich wünsche dir guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen.

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